Hinweis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses: Diese Information dient lediglich Ihrer Orientierung und stellt keine rechtliche Beratung dar. Für eine individuelle Einschätzung empfiehlt es sich, einen Fachanwalt für Arbeitsrecht zu konsultieren, um die Situation angemessen zu berücksichtigen.
Ein Kündigungsgrund aufgrund von Legasthenie ist wichtig, um den Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu erläutern. Dieses Muster hilft dabei, den Grund verständlich und gut strukturiert darzustellen, damit alle relevanten Informationen klar kommuniziert werden. Die Vorlage kann individuell angepasst werden, um den persönlichen Fall passend darzustellen.
Was bedeutet Legasthenie als Kündigungsgrund?
Legasthenie ist eine Lernstörung, die das Lesen, Schreiben und die Rechtschreibung betrifft. Bei einer Kündigung kann Legasthenie ein Grund sein, wenn das Arbeitsverhältnis aufgrund fehlender Unterstützung oder Diskriminierung beendet wird.
Wann kann Legasthenie als Kündigungsgrund gelten?
Wenn ein Arbeitgeber keine angemessene Unterstützung bei der Bewältigung der Legasthenie bietet und dadurch die Arbeitsleistung beeinträchtigt wird, kann dies als Kündigungsgrund gelten.
Ist eine Kündigung aufgrund von Legasthenie zulässig?
Grundsätzlich ist eine Kündigung wegen einer Behinderung oder chronischen Erkrankung, einschließlich Legasthenie, nur unter bestimmten Bedingungen zulässig und darf nicht diskriminierend sein. Es müssen angemessene Schutzmaßnahmen erfolgen.
Was sollte man bei einer Kündigung wegen Legasthenie beachten?
Betroffene sollten Belege für eine diagnostizierte Legasthenie und Nachweise über ergriffene Unterstützungsmaßnahmen sammeln. Im Zweifel sollte rechtlicher Rat eingeholt werden.
Wie kann man einer Kündigung wegen Legasthenie vorbeugen?
Arbeitgeber können durch individuelle Unterstützung,z.B. spezielle Schulungen, flexible Arbeitszeiten oder technische Hilfsmittel, Diskriminierung vermeiden und Arbeitsrechtliche Konflikte minimieren.
Dieses Beispiel zeigt eine Begründung für eine Kündigung aufgrund von Legasthenie. Es dient der Veranschaulichung der möglichen Formulierungen.
Kündigung wegen Legasthenie – Beispielbegründung
An:
[Name des Arbeitgebers / der Personalabteilung]
Bitte geben Sie hier die Empfängeradresse an – z. B. Personalabteilung oder direkte Führungskraft.
Betreff:
Kündigung meines Arbeitsverhältnisses
Ein klarer Betreff erleichtert die Zuordnung des Schreibens.
Begründung:
Hiermit kündige ich mein Arbeitsverhältnis bei [Name des Unternehmens] zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Der Hauptgrund für meine Entscheidung ist meine Legasthenie, die aufgrund unzureichender Unterstützung und Anpassungen im Arbeitsumfeld meine Arbeitsfähigkeit erheblich beeinträchtigt hat. Trotz Bemühungen, die Herausforderungen zu bewältigen, sind die Belastungen für mich dauerhaft zu groß geworden, was eine Fortführung des Arbeitsverhältnisses unzumutbar macht.
Die anhaltenden Schwierigkeiten in der Kommunikation und der Verarbeitung von schriftlichen Anweisungen haben sich trotz verschiedener Hilfsmittel nicht ausreichend verbessert.
Versicherung:
Ich versichere, dass meine Entscheidung nicht aus mangelndem Engagement resultiert, sondern aus den gesundheitlichen und beruflichen Belastungen, die durch meine Legasthenie entstanden sind.
Diese Erklärung erfolgt in Kenntnis meiner Rechte und in transparentem Sinne.
Rückmeldung:
Ich bitte um eine schriftliche Bestätigung des Kündigungstermins.
Ich freue mich auf eine zeitnahe Rückmeldung.
Ort: [Ort] – Datum: [Datum]
Arbeitnehmer/in
